D1 geht in Zähringen erstmals leer aus.
Unsere D1 musste sich nach einer starken ersten und einer schwächeren zweiten Halbzeit bei Alemannia Zähringen geschlagen geben.

Nachdem wir vergangene Woche gegen die starken Ihringer noch einen verdienten 3:1 Heimsieg erspielen konnten, ging es für unsere D1 diesen Samstag nach Zähringen. Dort legten wir auch gewohnt offensiv los und konnten schon nach wenigen Minuten in Führung gehen. Von Anfang an war jedoch ersichtlich, dass auch Zähringen technisch starke und schnelle Spieler besitzt, die selbst nach vorne spielen wollen. Uns gelang es in der ersten Halbzeit allerdings immer wieder diesen Drang einzudämmen und selbst ansehnliche Aktionen in der gegnerischen Hälfte zu bieten.
Bis zur Halbzeitpause wurde unser Chancenplus sogar mit der Erhöhung zum 0:2 belohnt und auch ein weiterer Treffer wäre noch gut möglich gewesen. So konnte die Parole für die zweite Hälfte nur „Weiter so und auf die Zähringer Konter aufpassen“ lauten. Was in der zweiten Halbzeit jedoch passierte, wird in Berichten meist mit Metaphern wie „den Faden verloren“ oder „von der Rolle sein“ beschrieben.
Nachdem wir selbst die Entscheidung noch knapp verpassten. fingen wir uns ein Gegentor nach einem Konter. Danach vergaßen wir scheinbar alles, was uns in den letzten Partien stark gemacht hatte: Hielten Bälle zu lange, provozierten so unnötige Ballverluste, sicherten nicht gut gegen Konter ab, droschen Bälle ohne Not ins Aus… Auf der anderen Seite ist auch klar zu konstatieren, dass die Zähringer nicht nur vorbildlich nach dem frühen Rückstand weiterspielten, sondern auch ihre Chancen qualitativ hochwertig ausspielten und nutzten.
So war der 3:2 Sieg für die Heimmannschaft letztlich verdient. Unsere Mannschaft war nach dem Spiel verständlicherweise schwer enttäuscht, doch hatte sie in der ersten Halbzeit eigentlich bewiesen, dass sie es kann. Wenn wir uns in den kommenden Trainingseinheiten und Spielen wieder auf unsere Stärken besinnen, haben wir deshalb allen Grund, der letzten Hinrundenpartie und der Rückrunde optimistisch und voll Vorfreude entgegenzusehen.